Hypnosepraxis Ute Neehoff

 

Therapie - Coaching - Beratung

 

Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Angst vor aufdeckender Hypnose?

Was Ihnen Ihre Ängste verraten und was Sie tun können

Angst vor dem Unbekannten, vor Neuem gehört zur menschlichen Psyche, schützt vor unangemessenem Verhalten. Angst, die lähmt, ohne erkennbaren Grund auftritt, ist höchstwahrscheinlich übernommene Angst, die nicht zu Ihnen gehört.

Welche konkreten Ängste könnten vor einer Sitzung auftreten?

  • Angst vor den Schattenseiten der eigenen Seele

          Schatten gibt es nur, wo auch Licht ist :)

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Angst, etwas Schmerzliches nochmals schutzlos ohne Ausweg zu durchleben
  • Angst, in eine Schublade gesteckt zu werden

          Bin ich noch normal, wenn ich zum Therapeuten gehe?

Oft ist es Angst, die uns motiviert, etwas tun oder zu lassen. Aus Angst vor Krankheit ändern manche Menschen von heute auf morgen ihre Lebensweise. Aus Angst gehen Menschen Kompromisse ein, die ihre Kräfte übersteigen. Aus Angst machen wir uns lächerlich und verlieren den Kontakt zu unserer inneren Führung.

Beispiel

Sie sollen einen Vortrag halten und stehen vor einem Publikum, das erwartungsvoll den Blick auf Sie richtet. Plötzlich haben Sie das Gefühl, Ihr letztes Stündlein hätte geschlagen. Sie sind völlig verkrampft, Ihnen ist schlecht vor Aufregung, im Kopf herrscht gähnende Leere. In diesem Moment nützt es Ihnen gar nichts zu wissen, daß Sie sich bestens vorbereitet haben und somit nicht viel passieren kann. Die Angst ist also irrational und verrät Ihnen, daß in Ihrem Unterbewußtsein ein Programm abläuft, auf das Sie momentan keinen Zugriff haben.

Was können Sie tun?

ANNEHMEN, WAS IST – ohne zu bewerten, ohne zu urteilen, ohne Lösungsvorschläge, für die Sie ohnehin nicht offen sind, solange die Angst Sie im Griff hat. Erste Hilfe können Sie sich selber geben: Ausatmen. Ausatmen und Anspannung sind entgegengesetzte Zustände, die der Mensch nicht gleichzeitig aufrechterhalten kann. Konzentrieren Sie sich ganz auf das Ausatmen, das Einatmen geschieht reflexartig.

Ebenso schnelle Erleichterung kann die Sedona-Methode bringen. Üben Sie in angstfreien Momenten, damit Sie, wenn die Angst kommt, daran denken.

Viele Menschen begegnen Ihrer Angst mit Flucht – Flucht durch Vermeidung angstauslösender Situationen oder Flucht nach innen, also Rückzug. Flucht lenkt nur kurze Zeit ab, schafft selten andauernde Erleichterung.

Deshalb lohnt es sich, nach einer Antwort auf die Frage suchen: „Was will ich stattdessen“. Die Vorstellung davon, was Sie wollen, führt dazu, daß Sie von der Fluchtmotivation auf Zielmotivation umschalten. Bezogen auf das Beispiel: "Ich will locker bleiben, wenn ich vor Publikum stehe, um einen Vortrag zu halten." Ein intensives Bild, eine konkrete Vorstellung davon, was Sie wollen hilft, der Angst die Spitze zu nehmen und sich zu motivieren, nach den Ursachen des Problems zu fahnden. Die Angst, daß hinter jedem Problem im Unterbewußtsein ein „Riesending“ schlummert, ist unbegründet.

Hier ein motivierendes Video.

Sie haben keine Angst, aber spüren einen

inneren Widerstand/Lustlosigkeit – die getarnte Angst.

Ein Teil von Ihnen möchte eventuell eine Hypnose-Sitzung erleben. Dieser Teil Ihrer Persönlichkeit weiß genau, was Sie erreichen wollen und will beginnen.

Ein anderer Teil denkt jedoch, daß Sie sich lieber ausruhen, Ihr Geld für andere Dinge ausgeben sollten, Ihre Probleme sicher auch anders lösen können usw. Wenn diese beiden Teile gleich stark sind, bleibt alles beim Alten.

Was hilft?

Das Wissen, welche Funktion der „lästige“ Teil Ihrer Persönlichkeit erfüllt.

Innerer Widerstand macht Sie in den meisten Fällen wie die ungeschminkte Angst darauf aufmerksam, daß ursprüngliche Konflikte in Ihr Bewußtsein zu treten drohen. Diese waren zu der Zeit, in der sie entstanden sind, wahrscheinlich mit seelischem Leid oder Bedrohungen verbunden, weil es damals keinen Ausweg gab. Vor dem Wiedererleben dieses Zustandes will Sie der Widerstand schützen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Sie sind erwachsen. Sie müssen nicht mehr reflexartig die alten Reaktionen zeigen. Während der Hypnose können Sie diese Erfahrung verinnerlichen und sind dabei nicht allein. Menschen fällt es im Beisein eines anderen Menschen leichter, sich mit ihrem Innenleben zu befassen.

Wie können Sie bei inneren Widerständen tun?

Vorschlag Nr. 1

Fragen Sie sich:

Welche Nachteile könnten mir entstehen, wenn ich an meinem gewohnten Muster festhalte? Was entgeht mir im Leben? Und: was bringt mir das Abwarten und Aufschieben?

Vorschlag Nr. 2

Nutzen Sie meine Gratis-Meditationen, die Ihnen helfen können, im entspannten Zustand über die eine oder andere Frage nachzusinnen.

Vorschlag Nr. 3

Lesen Sie hier weiter und berücksichtigen Sie die ausführlichen Informationen über Hypnose unter "Mein Angebot".

In Hypnose haben Sie die Chance, die Ursachen für Blockaden, Glaubenssätze, limitierende Entscheide und andere selbstschädigende Programme zu finden. Diese Hindernisse können Sie unter entsprechender Anleitung bearbeiten und auflösen und somit den Samen für neue gesunde Gedanken und Verhaltensweisen in Ihrem Unterbewußtsein legen.

Was sind Blockaden?

Willentlich schwer zu beeinflussende innere Programme, die Sie zwingen, auf eine bestimmte Art und Weise zu reagieren. Dabei schalten Sie den Verstand ab und tun Dinge, die Sie später bereuen und dennoch beim nächsten Auslöser wieder tun, denn „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“, weiß Dan Ariely in seinem gleichnamigen Buch zu berichten.

Beispiel

Es ödet Sie an, ständig mit Aufgaben zugeschüttet zu werden, für die Sie nicht zuständig sind. Sie schwören sich zum x-ten Mal, daß jetzt endgültig Schluß damit ist. Die Tür geht auf. Ihr Chef kommt rein mit einer dringend zu erledigenden Sache. In dem Moment, wo Sie NEIN sagen wollen, fängt Ihr Herz an wie wild zu pochen, es schnürt Ihnen den Hals zu, der Magen rebelliert... und Sie murmeln eine dumpfe Zustimmung. Sie ärgern sich über sich, doch Sie tun, was man von Ihnen verlangt. Um sich zu beruhigen reden Sie sich ein, daß nächstes Mal alles anders wird...

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze oder auch Überzeugungen sind gewohnheitsmäßige Denkmuster, die Ihr Verhalten und Ihre Gefühle maßgeblich beeinflussen. Diese zu bearbeiten oder dauerhaft aus dem Weg zu räumen, verändert nachhaltig Ihr Lebensgefühl. Bevor Sie mit dieser Aufräumarbeit beginnen können, gilt es, schädliche Glaubenssätze aufspüren. Das ist spannende Detektivarbeit, denn Glaubenssätze sind Ihnen zur Gewohnheit geworden, gehören zu Ihnen, werden kaum noch hinterfragt und entfalten ihre Wirkung unbemerkt.

Beispiel

„Das kann ich nicht.“

Wirklich? Generell oder unter bestimmten Voraussetzungen? Fehlt dazu etwas, was definitiv nicht mehr zu erlangen ist oder läßt es sich erwerben, z.B. durch Lernen, Üben?

Viele Glaubenssätze übernehmen wir ohne es zu merken von unseren Eltern und wichtigen Bezugspersonen:

Beispiele

Du mußt hart arbeiten, wenn Du es im Leben zu etwas bringen willst.

Geld verdirbt den Charakter.

Menschen sind Egoisten.

Man/n zeigt keine Gefühle.

Nur wer etwas leistet, darf Ansprüche stellen.

Weitere Beispiele sowie Anregungen für den Umgang mit Glaubenssätzen finden Sie in einem Blogartikel.

Glaubenssätze entstehen durch Beobachten und eigene Erfahrungen. Die Summe davon ergibt unsere Sicht auf die Welt, die keineswegs objektiv ist. Ihr Nachbar hat höchstwahrscheinlich ein ganz anderes Weltbild als Sie.

Gelingt es, in Hypnose die Ursachen für negative Glaubenssätze zu ergründen und zu bearbeiten, verändert sich Ihre gefühlsmäßige Reaktion. Das hilft, Handlungsalternativen zu finden, diese zunächst gedanklich durchzuspielen und später nach und nach im Alltag zu testen.

Warum entscheiden sich nicht alle Menschen zu einer radikalen Aufräumarbeit mit schädlichen Denkmustern? Weil ihr Weltbild ins Wanken gerät und Sicherheit verlorengeht. Sicherheit hat für viele Menschen Priorität.

Und was sind limitierende Entscheide?

Entscheide, die dafür sorgen, daß Sie unter Ihren Möglichkeiten bleiben.

Beispiel

Sie stammen aus einer sozialen Schicht, in der es üblich ist, bestimmte Berufe auszuüben. Sie wollen etwas völlig anderes machen und befinden sich in einem unbewußten Loyalitätskonflikt zu Ihrer Herkunftsfamilie. Solche Zusammenhänge sind meist nicht auf Anhieb zu durchschauen, denn in diesem Fall regiert ein weiteres elementares menschliches Bedürfnis: das Bedürfnis nach Zugehörigkeit.

Was könnten Sie tun?

Sie wissen schon: alles lassen wie es ist

oder

sich einem zeitweise anstrengenden Veränderungsprozeß stellen, um seelisch zu wachsen. Das gelingt, wenn Sie sich Ihrem Schatten stellen.

Der psychologische Schatten

ist das, was wir an uns selbst nicht mögen, das uns Fremde in unserer Seele. Er widerspricht unserem Ich-Ideal, untergräbt unser Selbstbewußtsein und sorgt für schlechte Gefühle. Die beliebteste Antwort darauf ist der Verdrängungsmechanismus Projektion: Die anderen sind schuld, böse, geizig... Die einzig sinnvolle Alternative: den Schatten integrieren, alle Aspekte der eigenen Persönlichkeit akzeptieren, damit Sie in der Realität zu dem Menschen werden können, der Sie gern wären. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel dazu.

Mehr dazu erfahren Sie in meinem Blog im Artikel "Warum es sich lohnt, die eigenen Abgründe zu kennen."

Was bedeutet es, wenn Sie kurz vor oder während einer Sitzung Angst bekommen?

Meist bedeutet es, daß wir uns einem Ihrer zentralen Themen annähern. Diese Themen sind meist mit Körperwahrnehmungen verbunden, die Sie als bedrohlich empfinden und deshalb meiden. In solchen Situationen übernehme ich die ethische Verantwortung dafür, Sie nicht zu überfordern. Manchmal ist es erforderlich, sich solchen Themen in ganz kleinen Schritten ohne große Emotionen anzunähern. Sie haben dabei die Gelegenheit, Ihr Vertrauen in mich zu testen. Ich gehe nie weiter als mir Ihr Anliegen erlaubt. Ich achte darauf, daß wir einen guten Kontakt zueinander haben. Besonders ängstlichen Klienten bringe ich vor der ersten Hypnose bei wie sie sich jederzeit selber aus der Trance zurückholen können. Wenn es der Klient wünscht, testen wir das einige Male.

Gut zu wissen: Sie haben ein psychisches Immunsystem, daß dafür sorgt, daß "große Themen" schichtweise aufgedeckt werden - in dem Maß wie Sie dem Thema gewachsen sind.

Sie haben die Erfahrung gemacht, daß es Ihnen nach einer Sitzung schlechter ging als davor?

Kenne ich aus eigenem Erleben. In solchen Fällen ist es meist nicht gelungen, das Kernthema hinreichend zu bearbeiten. Eventuell hatten Sie noch nicht genügend Vertrauen in den Coach/Therapeuten, um sich voll und ganz darauf einzulassen. Manchmal war die Zeit einfach noch nicht reif dafür. Würde in einem solchen Fall die Bearbeitung eines höchstwahrscheinlich traumatischen Ereignisses erzwungen, kann es zu psychosomatischen Störungen kommen.

Das Thema wurde durch die Sitzung aktiviert und schlummert dicht unter der Oberfläche. Es lohnt sich, die Arbeit fortzusetzen. Sprechen Sie Ihren Coach/Therapeuten darauf an.

Haben Sie schon einmal daran gedacht, die dunklen Mächte der Angst als Trainingspartner für inneres Wachstum zu betrachten? Sein Sie mutig. Mut bedeutet, Angst zu empfinden und sich dennoch um Veränderungen und inneres Wachstum zu bemühen. Das meint der viel zitierte Satz: "Wo die Angst ist, geht es lang."

Falls Sie Fragen haben, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu mir auf. Ich freue mich auf Sie.