Sie haben Angst vor Kontrollverlust in Hypnose?
Ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle ist stressig und engt das Leben ungemein ein. Es sorgt dafür, dass Sie ständig in „Hab-Acht-Stellung“ sind. Es verhindert, dass Sie sich tief entspannen, fallen lassen und effektiv erholen können. Und es verhindert eventuell, dass Sie eine effiziente Methode wie Hypnose in Anspruch nehmen. Unbegründet. Warum?
Weil Hypnose Team-Work ist. Weil Ihr Verstand während einer Hypnose nicht ausgeschaltet ist. Der Verstand ist Ihr kritischer Filter, der auch in Hypnose neue Informationen mit bestehenden abgleicht. Während der Hypnose, die ich anbiete, befinden Sie sich obendrein die meiste Zeit lediglich in einer leichten Trance, die mit bestimmten Gehirnwellen einhergeht.
In diesem Zustand ist Ihr innerer Aufpasser nicht ausgeschaltet, sondern durchlässiger. Das reicht für therapeutische Zwecke aus. Wenn Sie nichts durchlassen und alle neuen Informationen ablehnen, kann sich nichts ändern. Ein Abgleich mit bestehenden Glaubensmustern und Einstellungen ist in Ordnung.
Weichen die Vorschläge und Interpretationen des Hypnotiseurs/Therapeuten zu sehr von Ihrer inneren Wahrheit und Ihren momentanen Möglichkeiten ab, ist das Vertrauensverhältnis gefährdet. Wenn das wiederholt passiert, öffnen Sie die Augen, und die Hypnose ist beendet.
Hypnose funktioniert nur, wenn ein Mensch Suggestionen annimmt. Die Suggestibilität eines Menschen – die Fähigkeit auf Vorschläge und Botschaften einzugehen – hat nichts mit Gutgläubigkeit, Täuschbarkeit oder Dummheit zu tun. Es handelt sich um eine geistig-kreative Fähigkeit. Suggestionen führen dazu, dass sich eine innere Instanz auf die Suche begibt und prüft, in welchem Zusammenhang die Botschaft Sinn macht. Während einer Therapiesitzung achtet der Therapeut darauf, dass die Interpretation Sie unterstützt, das vereinbarte Ziel zu erreichen.
Kinder und Hypnose – Auch Sie waren ein Kind.
Bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr überwiegen zu jeder Tageszeit die Gehirnwellen, die bei Erwachsenen im Zustand der Trance vorkommen. Kinder verbringen also die meiste Zeit in einem hypnotischen Zustand. Viele Dinge, die Kinder aufnehmen, landen somit ungefiltert im Unterbewusstsein. Darum sind Sie durch Ihre Kindheit geprägt. Kinder haben einfach noch nicht genügend Informationen, um Botschaften von außen zu filtern und sich abzugrenzen - im Gegensatz zu Erwachsenen.
Ebenso häufig interpretieren Kinder Erlebnisse zu ihrem Nachteil. Das Gehörte wird für bare Münze genommen und als Glaubenssatz oder Wahrheit im Unterbewusstsein gespeichert und ungeprüft mit ins Erwachsenenleben genommen. Es ist naheliegend, dass Ihr Kontrollbedürfnis aus dieser Zeit stammt. Ich helfe Ihnen mit Hypnose, wenn Sie mehr darüber wissen wollen und vor allem, wenn Sie das ändern wollen.
Tip für den Umgang mit Kindern: Achten Sie darauf, welche Botschaften Sie Ihren Kindern mit auf den Lebensweg geben.
Beispiel
Ein regelmäßiges „Du kannst das nicht.“ sorgt unter Umständen dafür, dass Ihr Kind auch als Erwachsene/r ständig unter seinen Möglichkeiten bleibt. Vermeiden Sie solche Generalisierungen, damit Ihr Kind seinen Tatendrang behält.
Mehr zu Glaubenssätzen und Co in diesem Artikel.
Wie Sie trotz Kontrollbedürfnis von einer Hypnose profitieren
Je mehr Sie über Hypnose wissen, desto mehr werden sich Ihre Befürchtungen in Luft auflösen. Umfangreiche Informationen finden Sie auf meiner Homepage. Fragen Sie mich, sollten Sie spezielle Antworten vermissen. Nutzen Sie Hypnose von CD oder die Übungen, die ich online zum Download anbiete.
Sie werden merken, dass Sie Hypnose längst kennen. Die Gefahr lauert NICHT in einer therapeutischen Hypnose. Dabei hat der Hypnosetherapeut ständig Ihr Wohl im Auge. Viel schädlicher ist es, vor der „Glotze“ in Trance zu gehen, Negativ-Nachrichten ungefiltert passieren zu lassen und daraus ein entsprechendes pessimistisches Weltbild zu zimmern.
Wer nicht glaubt, dass er eine Hypnose jederzeit beenden kann, dem bringe ich es gern bei. Es ist einfach. Sinnvoller ist es, Hypnose zu nutzen, um seine Ziele zu erreichen.